SCHÖNE KÜNSTE

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Zabeltitz und Tiefenau

Sachsens verborgene Schätze

Do, 05.10.2017


Zabeltitz - allein schon der Name macht neugierig! Zabeltitz liegt nördlich von Meißen - ein kleiner Ort mit großen Bauwerken. Die schöne Kirche vom Ausgang der Renaissance stiftete die meißnische Adelsfamilie Pflugk, Besitzer des Rittergutes seit dem Mittelalter

- das ansehnliche Renaissanceschloß erbauten sich die nachmaligen Eigentümer, die sächsischen Kurfürsten - und das Palais verdankt sich dem einflußreichen Grafen Wackerbarth, dem August der Starke Zabeltitz übereignet hatte: Ein dezenter Barockbau, dessen auffälligster Schmuck die vergoldeten Wackerbarthschen Wappen sind! Das Palais öffnet sich zu einem wunderbaren Barockgarten: Graf Wackerbarth ließ ihn nach Versailler Vorbild anlegen, heute einer der größten und bedeutendsten französischen Gärten in Sachsen, mit Lindenallee und Hainbuchenhecke, Statuen, Teichen und der "Wildnis" ...

Nur wenig entfernt finden wir Tiefenau. Eine bittersüße Geschichte erwartet uns: Schloß, Park und Kirche waren lange im Besitz der Familie Pflugk, und ihr Tiefenau galt als einer der schönsten barocken Landsitze Sachsens! Doch daran erinnern heute nur noch die Schloßkirche und der Park, der als Rosengarten gepflegt wird - das Schloß selbst wurde 1948 gesprengt. Die Kirche besticht durch ihre ungemein prächtige und einheitliche Barock-Rokoko-Ausstattung, denn wie in Zabeltitz arbeiteten auch hier renommierte Künstler des Dresdner Hofes. Das vielleicht kostbarste Ausstattungsstück ist die Silbermannorgel, die für uns zum Abschluß erklingt. Ein letzter Blick auf die Pavillons und Brunnen des Gartens - dann geht's zurück ins "Preußische".


Musikalisch-literarisches Programm und Reiseleitung: Dr. Susanne Oschmann

8:30 Uhr, Deutsche Oper Berlin (Rückkehr 18:45)

Preis inkl. Mittagessen: Euro 67,-

Anmeldung: 030 - 782 12 02

Zabeltitz
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