SCHÖNE KÜNSTE

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Berliner Operette und Revue


Susanne Oschmann kommt ins Schwärmen: "Früher hielt ich Operette für schmalzig, kitschig und langweilig. Doch dann bin ich auf einige alte Aufnahmen mit Fritzi Massary, Hans Albers, Claire Waldoff und all den Stars der 20er Jahre gestoßen und war restlos begeistert ..." In drei vergnüglichen Stunden zeigt sie erkundungsfreudigen Berlinern die Meilensteine dieses untergegangenen Glitzer-Genres. In über vierzig Stationen geht's zu den Orten, wo 1899 "Frau Luna", die erste Berliner Operette überhaupt, uraufgeführt wurdem, Kollos "Drei alte Schachteln" Triumphe feierten, Künneke residierte und Benatzky mit dem Regisseur Charell die Großen Schauspielhaus-Revuen herausbrachte ... Neben vielen Anekdoten und einigen deftigen Details bietet die Stadtrundfahrt natürlich passende Originalaufnahmen.

Der Tagesspiegel


"Die Operette ist besser als ihr Ruf" behauptet Volker Klotz in seinem Operetten-Handbuch, einer hinreißenden Liebeserklärung an "eine unerhörte Kunst". Auch die Berliner Musikwissenschaftlerin Susanne Oschmann ist überzeugt:" Die Operette in Berlin könnte leben". Und wie sie könnte, wenn man sie nur richtig zu nehmen verstünde: Wie vor Jahren, als jugendliche Pilgerscharen Schlange vorm "Weißen Röß'l im Spiegelzeit" standen ... Und heute? Da liegt die Operette als schöne Leiche... Vielleicht schläft sie ja auch nur ...

Berliner Morgenpost